đ Vorsicht Falle! Warum getreidefreie Hundesnacks nicht immer gesund sind
Getreidefreie Hundesnacks klingen gesund, enthalten aber oft versteckte Zucker, StĂ€rke oder minderwertige Ersatzstoffe wie Kartoffeln und Erbsenprotein. Diese können Verdauungsprobleme und Ăbergewicht fördern. Entscheidend ist nicht âgetreidefreiâ, sondern die QualitĂ€t der Inhaltsstoffe und die Herkunft der Rohstoffe.
đŹ Getreidefrei = gesund? Nicht immer!
Viele Hundebesitzer greifen guten Gewissens zu âgetreidefreienâ Snacks â schlieĂlich klingt das natĂŒrlich, hochwertig und artgerecht.
Aber: Nicht alles, was getreidefrei ist, ist automatisch gut fĂŒr deinen Hund.
Oft verstecken sich hinter dem Werbeversprechen billige Ersatzstoffe, ĂŒbermĂ€Ăige StĂ€rke oder Zucker, die deinem Vierbeiner mehr schaden als nĂŒtzen.
Was du in diesem Artikel lernst:
- Warum getreidefreie Snacks kritisch sein können
- Welche Inhaltsstoffe du meiden solltest
- Wie du wirklich gesunde Leckerlis erkennst
đŸ Warum Getreide plötzlich so âböseâ wurde
Der Trend zu getreidefreier Hundenahrung begann mit dem Barfen und der wachsenden Skepsis gegenĂŒber industriellem Futter.
Das Problem: Viele Halter glaubten, Getreide sei der Hauptauslöser fĂŒr Allergien oder Verdauungsprobleme.
Doch laut VDH (Verband fĂŒr das Deutsche Hundewesen) leiden nur etwa 5â10 % aller Hunde tatsĂ€chlich an einer echten GetreideunvertrĂ€glichkeit.
Oft steckt etwas anderes dahinter â z. B. eine Reaktion auf Fleischproteine, kĂŒnstliche Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel.
đ§ Der Trick der Industrie: Getreide raus, Zucker rein
Wenn Hersteller Getreide aus Snacks entfernen, mĂŒssen sie es durch andere Bindemittel oder FĂŒllstoffe ersetzen.
HĂ€ufig landen dann:
- KartoffelstÀrke
- Erbsenprotein
- SĂŒĂkartoffeln
- Tapioka
im Futter â alles Zutaten mit hohem StĂ€rkeanteil.
Das bedeutet: Viele âgetreidefreieâ Snacks enthalten sogar mehr Kohlenhydrate als herkömmliche Produkte!
đĄ Tipp: Lies immer die Reihenfolge der Zutaten â die ersten drei verraten, woraus der Snack hauptsĂ€chlich besteht.
đ¶ Anna & Balu â die Ăberraschung aus dem Beutel
Anna Bergmann wollte ihrem Golden Retriever Balu etwas Gutes tun.
âIch habe extra teure, getreidefreie Leckerlis gekauft â aber plötzlich nahm er zu und bekam BlĂ€hungen.â
Der Tierarzt stellte fest: Die Snacks enthielten KartoffelstĂ€rke und Zucker, was Balus Verdauung ĂŒberforderte.
Seitdem achtet Anna auf kurze Zutatenlisten und natĂŒrliche Proteine â und Balu ist wieder fit.
𩮠Was Hunde wirklich brauchen â und was nicht
Hunde sind keine reinen Fleischfresser, aber ihr Verdauungssystem ist auf tierische Proteine und Fette ausgelegt.
Zu viel pflanzliche StĂ€rke fĂŒhrt zu:
- Gewichtszunahme
- Blutzuckerschwankungen
- Erhöhtem Risiko fĂŒr Diabetes
- Schlechterem Zahnstatus (durch Zucker und StÀrke)
Gesunde Alternativen
Setze auf Snacks mit:
- Reinem Fleisch oder Fisch (luftgetrocknet oder gefriergetrocknet)
- NatĂŒrlichen Zutaten wie Apfel, Karotte, Kokos oder KrĂ€utern
- Ohne Zucker, kĂŒnstliche Aromen oder Konservierungsstoffe
đ§© Tobias & Nala â vom Leckerli zum Trainingserfolg
Tobias Richter nutzte beim Training mit seiner MischlingshĂŒndin Nala getreidefreie Snacks â bis sie stĂ€ndig mĂŒde war.
âIch dachte, sie ist einfach faul. Aber der Tierarzt erklĂ€rte mir, dass die Snacks zu viel StĂ€rke enthielten.â
Nach dem Umstieg auf Protein-Snacks mit Huhn und Karotte war Nala wieder voller Energie â und die Trainingseinheiten machten beiden SpaĂ.
đ§Ÿ Worauf du beim Kauf achten solltest
â Doâs
- Achte auf hohen Fleischanteil (mind. 70 %).
- WĂ€hle Produkte mit klarer Deklaration (keine âtierischen Nebenerzeugnisseâ).
- Greife zu luftgetrockneten oder gefriergetrockneten Snacks.
- PrĂŒfe auf Zucker- und StĂ€rkefreiheit.
- Kaufe regional oder von zertifizierten Herstellern.
đ« Donâts
- Lass dich nicht von Schlagworten wie ânatĂŒrlichâ oder âgetreidefreiâ tĂ€uschen.
- Vermeide Produkte mit Erbsenprotein, KartoffelstÀrke oder Sirup.
- Keine bunten Snacks â sie enthalten meist kĂŒnstliche Farbstoffe.
đ Praxis-Checkliste: Gesunde Hundesnacks erkennen
- Kurze Zutatenliste â du solltest jede Zutat kennen.
- Fleisch an erster Stelle der Deklaration.
- Kein Zucker, kein Getreide, keine FĂŒllstoffe.
- Keine kĂŒnstlichen Aromen oder Farbstoffe.
- Proteinquellen klar angegeben (z. B. Huhn statt âFleischâ).
- Fettgehalt unter 10 %, wenn du viele Snacks gibst.
- Bei Allergikern: Single-Protein-Produkte bevorzugen.
đ§© FAQ-Block
Sind getreidefreie Hundesnacks grundsÀtzlich schlecht?
Nein â wenn sie hochwertig sind. Achte auf Zutaten ohne FĂŒllstoffe oder Zucker.
Mein Hund ist allergisch â soll ich lieber getreidefrei fĂŒttern?
Nur nach Diagnose vom Tierarzt. Viele Allergien betreffen Fleisch, nicht Getreide.
Was ist mit Erbsenprotein oder KartoffelstÀrke?
In kleinen Mengen okay â als Hauptzutat jedoch ungeeignet.
Sind selbstgemachte Leckerlis besser?
Oft ja! Du kontrollierst Zutaten und QualitÀt selbst.
Wie viele Snacks darf mein Hund tÀglich bekommen?
Maximal 10 % der tĂ€glichen Futtermenge, sonst droht Ăbergewicht.
đŹ Fazit: Nicht alles, was getreidefrei ist, ist gesund
Der Begriff âgetreidefreiâ klingt gut â aber die Wahrheit steckt im Kleingedruckten.
Wichtiger als Marketingversprechen ist die QualitÀt der Inhaltsstoffe.
Achte auf NatĂŒrlichkeit, Transparenz und artgerechte Zusammensetzung â dein Hund wird es dir danken!
đŸ 3 Schritte fĂŒr deinen Alltag
- Zutatenliste lesen, nicht Verpackungstexte.
- Nur Snacks mit klarer Deklaration wÀhlen.
- Lieber selbst backen oder kleine, hochwertige Marken unterstĂŒtzen.
đ Frage an dich:
Hast du schon einmal âgesundeâ Snacks gekauft, die sich als Mogelpackung entpuppten? Schreibâs in die Kommentare!
đ Quellen & Hinweise
- Deutscher Tierschutzbund: HundeernĂ€hrung â was wirklich wichtig ist
- VDH e. V. â Verband fĂŒr das Deutsche Hundewesen
- Schweizer Tierschutz STS: Deklarationspflicht bei Tierfutter
- ĂKV â Ăsterreichischer Kynologenverband: ErnĂ€hrungsrichtlinien fĂŒr Hunde
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